Über den Verlag


Westend Verlag – Gegründet in 2004

Der Westend Verlag ist ein unabhängiger Sachbuchverlag mit Sitz in Neu-Isenburg. Seit 2004 veröffentlichen wir Bücher, die sich in gesellschaftliche Debatten einmischen und Orientierung in politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragen geben.

Im Zentrum unseres Programms stehen Autorinnen und Autoren, die soziale Ungleichheit, Fragen von Frieden und Krieg, demokratische Teilhabe und ökologische Krisen kritisch analysieren. Wir verstehen uns ausdrücklich als Plattform für kritische, an sozialer Gerechtigkeit und umfassender Teilhabe orientierter Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen – ohne Anspruch auf ideologische Geschlossenheit.

Denn eine lebendige Demokratie lebt ohne jeden Zweifel vom Streit der Argumente. Abweichende Positionen, die sich innerhalb des demokratischen Rechtsrahmens bewegen, werden bei uns nicht diskreditiert, sondern als Beiträge zu einer offenen Debatte ernst genommen. Gerade unterschiedliche, auch gegensätzliche Ansätze helfen, favorisierte Analysen zu schärfen und weiterzuentwickeln.

Unabhängigkeit ist dafür die Voraussetzung. Viele Bücher entstehen konzeptionell im Verlag selbst; wir veröffentlichen überwiegend Originalausgaben und setzen auf Autorinnen und Autoren, die sich mit ihren Analysen in die öffentliche Diskussion einmischen. Zahlreiche Titel erreichen Bestsellerlisten und prägen gesellschaftliche Debatten.

Diese Haltung endet nicht beim Buchprogramm. Der Verlag unterstützt Initiativen gegen Obdachlosigkeit, Kinder- und Jugendobdachlosigkeit sowie Projekte für kriegstraumatisierte Migranten und lädt Autorinnen und Autoren ein, sich etwa über Honorarabtretungen daran zu beteiligen.

Gerade in Zeiten von KI bleibt das Buch ein Ort verantwortlicher Auseinandersetzung. Gewissenhafte Autorinnen und Autoren sind dafür die wichtigste Voraussetzung.

2020 wurde der Westend Verlag mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.

Rückmeldungen


Ich schätze Ihren Verlag enorm, denn er hilft mir, meine eigene Meinung zu bilden. Ich bin eine erwachsene Person, die durchaus fähig ist, sich zu entscheiden, was in ihr Bücherregal gehört. Für mich sind es unangenehm erzieherische Interventionen, wenn Schreibende sich distanzieren, weil sie sich Sorgen machen über Verlage, die es (noch) wagen, auch Autoren eine Plattform zu geben, die sich nicht einem Mainstream unterordnen. Für mich ist jeweils klar, welche Autoren ich künftig meiden werde, sobald ich deren Aufschrei lesen muss: ach, diese Gutmenschen, mögen sie doch einfach ihre Meinung für sich behalten! Weiter so, lieber Westend Verlag!
Freundlich grüsst aus der Schweiz, Monika B.


Seit vielen Jahren gehört der Westendverlag für mich zu den Verlagen, deren Neuerscheinungen immer beachtet, und bei "Bedarf" eben gekauft wurden. Obwohl ich es nicht den richtigen Weg finde, dass Autoren ihre Arbeiten zu Veröffentlichen dem Westend-Verlag in Zukunft verweigern werden. Ich hätte es besser gefunden in die Auseinandersetzung zu gehen um die Irrungen der Verlagsleitung in Zukunft zu verhindern. Hatte der Verlag bisher den nötigen Bekanntheitsgrad um wichtige Veröffentlichungen die nötige Öffentlichkeit zu geben. So geht so wichtiges "Terrain" verloren. Das Nius-Buch ist kein Meinungsbuch um das der "Vielfalt" wegen zu diskutieren ist, sondern ein einziger Verlags-Fehltritt und reine rechte Polemik. Auch sehe ich das Buch von Norbert Häring in diesem Zusammenhang. Es ist ein alter Hut, das staatl. Institutionen über Zuschüsse und Unterstützung Einfluß auf die politische Ausrichtung von Organisatioenen und Inititativen erlangen wollen und oft auch bekommen (Wessen Brot ich esse.......). Da es nur eine Facette der "Wahrheit" betrachtet ist es in der aktuellen Auseinandersetzung Wasser auf den Mühlen derer, die diesen Organisationen (u.a. AAS, correctiv) sowieso das Ende wünschen, weil ihnen ihre Recherchen ein Graus sind .Statt "Komplex" empfehle ich Komplexität. Mein Vorschlag: Das Nius-Buch wird aus dem Sortiment genommen und mit den Autoren des Verlages ein öffentlicher Diskurs gesucht. Ansonsten: Der Westendverlag ist aus meiner Verlagsliste gestrichen. Der Verlag hat mein Vertrauen verspielt. Und hier bin ich bestimmt nicht alleine. Kritiker haben eure Bücher bisher sowieso kostenlos bekommen. 

 mit freundlichen Grüßen

Andreas B.

Sehr geehrte Verlagsvertreter*innen,
kurz und knapp: Ich begrüße den offenen Brief der Autor*innen, die in Ihrem Verlag zukünftig nicht mehr publizieren und werde selbst auch Bücher Ihres Verlags meiden. Sie haben Ihre Entscheidung getroffen und so auch ich.
Mit freundlichen Grüßen, Mette B.

Mit so einem Müll wie Ulf Poschard habt ihr Euch nach Hate und Fake Deutschland verabschiedet. Ich kaufe von Euch nichts mehr.

Hallo Westend,
ich stimme Frau Herrmann, Herrn Gysi, Herrn Butterwegge und anderen zu, die feststellen, dass der Westend Verlag auf seinem Weg nach rechts eine Grenze überschritten hat. Wie ich lese „reagiert [der Verlag] betont gelassen”: Das letzte Buch von Gysi sei schon elf Jahre her und verkaufe sich eh' nicht mehr, so verlottern, äh, verlauten Sie. Tja, aber das von Ulrike Herrmann schon. In diesem Fall werde ich Wege finden - selbstverständlich völlig legal - das Buch zu lesen, OHNE dem Verlag Einnahmen zu bescheren.
Im Weiteren wird sich die Sache für mich von selbst erledigen. Niemand von Format wird wohl noch bei Ihnen publizieren.
Aber ich wünsche Ihnen gemütliche Stunden am rechtsradikalen Lagerfeuer.
Nils F.
P.S.: In meinem langen Leben mein erster Brief an einen Verlag. Antwort Ihrerseits nicht notwendig. Grüße an Poschi und Reichelt!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben sich in ihrer Verlagsbeschreibung ausdrücklich dazu bekannt, Sachbücher zu vertreiben, noch dazu solche, die soziale Gerechtigkeit im besten Fall thematisieren und befördern. Durch die Veröffentlichung von „links-deutsch/deutsch-links“ haben sie, unabhängig von politischen Hintergründen (oder sollte man bei einigen Autor*innen sagen Abgründen ?
Mit Blick auf deren Sichtweise zu Menschenwürde und Verfassung wohl schon) vom Sachbuchdruck hin zum Pamphletdruck bewegt, abseits jeder Faktenbasis und abseits jeder Förderung sozialer Gerechtigkeit.
Ich werde nie wieder ein Buch aus ihrem Verlag als Sachbuch wahrnehmen können. Es geht mir nicht um politische Ansichten in ihrem Verlag, ich nehme an, Sie können mit der Hetze gegen „woke“ ganz gut verdienen. Aber ich frage mich, ob Sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, Desinformation statt wissenschaftlicher Standards und gesellschaftliche Spaltung zu befeuern.
Mit Grüßen, aber nicht mit freundlichen, dazu ist die Lage zu ernst.
LG

Liebe Mitarbeiter, lieber Herr Karsten,
Dieser Brief der Autoren fällt auf sie selbst zurück. Er reiht sich ein in die Kampagne der EU und der Bundesregierung gegen "Desinformation, Hate Speech, Antisemitismus, Delegitimierung des Staates usw." , sprich für Zensur. Der Frontmann Gisy scheint ein Format gefunden zu haben, um sich mal wieder wichtig zu tun. Die meisten scheinen keine schriftstellerischen Koryphäen zu sein, mir ist jedenfalls die Mehrheit unbekannt, obwohl ich mich in der gesellschaftlichen politischen Debatte ganz gut zurechtfinde. Ich vermute, der Schuss geht nach hinten los, ist eher eine Werbung pro Westend-Verlag als dagegen.
Weiter so! und freundliche Grüße, Andreas F.

Hiermit teile ich ihnen mit, dass ich keine Bücher mehr ihres Verlages kaufe, da die Autorschaft immer rechter "wird". Meine Eltern waren Nazis, haben sich nie vollständig von der NS-Ideologie distanziert - die ist für mich eine Warnung, die ich auch meinen Kindern, Enkeln und meinem Urenkel mitgeben habe bzw. mitgeben werde: Wehret den Anfängen!

Wer auch immer das hier liest sollte seinen oder ihren Job kündigen. Wer Rechtspopulisten eine Plattform bietet, macht sich mitschuldig.

sehr geehrte damen und herren,
lassen sie sich nicht beirren! ich schätze ihren verlag und die daraus hervorgehenden bücher. einige davon habe ich im laufe der zeit erworben und hoffe, daß ich das weiter werde tun können, ohne denken zu müssen, der verlag sei nun eingeschüchtert. es ist armselig, wie manche ihrer (wohl bisherigen) autoren sich nun eine plattform aufbauen, um den verlag zu schädigen. ich hoffe, die folgen dieser aktion werden keine allzu schweren verluste bringen.
viele grüße thomas r.

Ich möchte mich auf diesem Wege bedanken, dass Sie als Verlag für Demokratie und freie Meinungsäußerung stehen und niemanden ausschließen! In Zeiten wo was kaum noch Meinungsäußerung ohne "öffentliche Einordnung" gibt, bin ich dankbar zu lesen, dass es bei ihnen auch Bücher gibt, die vllt kritisch zu betrachten sind, aber dennoch verfügbar sein müssen! Die Gedanken sind frei🙏 Gottes Segen für Sie und Ihre Familien!

Solange Sie nicht ausschließen, auch rechtsradikale Autoren in ihrem Verlag zu veröffentlichen, werde ich keine Bücher aus ihrem Hause mehr kaufen!

Mit freundlichen Grüßen Christian J.

Guten Abend,
merken Sie überhaupt noch was oder sind Sie durchgefärbt braun? Frau Voss und Herr Reichelt sollten schleunigst nicht mehr für den Verlag schreiben sondern sich in ihre braune, versiffte NIUS Bude zurückziehen. Oder wie sehen Sie das?

Mit freundlichen Grüßen

Wisst ihr was? Ihr widert mich an!

Hallo,

ich kann nur sagen: weiter so lieber Westendverlag mit Veröffentlichungen von "konservativen" Inhalten. Auch wenn Ihr hiermit beim HR (und anscheinend nicht nur da;-) angeeckt seid!
Dass die ganz offensichtlich linke Mainstreamhaltung im Lande seit Jahren derat brutal die öffentlich rechtlichen Medien beherrscht, halte ich als Zwangsbeitragszahler nicht nur für eine Zumutung sondern auch für einen Verstoß, weitgehend alle Meinungen abzubilden. Ich zitiere auch damit den ex Verfassungsrichter und MP des Saarlandes Peter Müller.
Es ist ja inflationär die Rede von "Vielfalt" aber anscheinend bitteschön nur da, wo es gerade passt.
Nochmal: ich weiß nicht, wer da bei den öffentlich rechtlichen am Ruder sitzt, dass dort anscheinend absprachegemäß, mit weitgehend lupenrein linker Meinungsmache als das einzig "politisch Korrekte" missioniert wird. Hoffentlich kommt es alsbald zu einer Reform des Medienstaatsvertrages, wo genau dieses Thema zur Debatte steht.
Man kann es einfach nicht mehr hören, lesen und sehen. Ich mutmaße: selbst ein Hemut Schmidt würde sich darüber im Grabe herumdrehen (wobei ihm heutzutage im öffentlich-rechtlichen Diskurs vermutlich die Ehre eine Persona non grata zuteil würde).
In dem Sinne halte ich Ihr Handeln als Westendverlag als einen wesentlichen Beitrag für die Demokratie!

Mit freundlichem Gruß

Josef W.

Sehr schade, dass Sie Ihr Verlagsspektrum in diese Richtung erweitert haben. Ich kann mich dem öffentlichen Brief nur anschließen. Mit den Autoren werden Sie auch mich als Kunden verlieren.

Mit freundlichen Grüßen

Sie richten ihr Fähnchen also schonmal nach dem braunen, stinkenden Wind aus? Bäh, eklig.
Chapeau, an die stabilen Autoren die ihnen nun den Rücken zukehren. Und Mitleid mit den Kollegen bei ihnen, die keinen Bock darauf haben.
Zukünftig viel Erfolg mit den Schmuddeljournalisten aus der rechtsextremen Hetzerkloake. Pfui!

Sehr geehrte Damen und Herren vom Westend-Verlag,

ich habe Ihren Newsletter bzw. den Artikel von Frau Messler auf den Nachdenkseiten
gelesen.
Lassen Sie sich bitte nicht reglementieren, was Sie veröffentlichen wollen.

Mit freundlichem Gruß aus Schleswig-Holstein nach Neu-Isenburg,

Ihr Kunde,
Frank G.

Sehr geehrtes Westend Verlag Team, sehr geehrter Herr Karsten,

gerade die “umstrittenen“ Autoren und Bücher haben mich zu einem Stammkunden Ihres Verlags gemacht, z.B. von Michael Andrick, Jens Berger, Brigitte Röhrig, Daniele Ganser, Jeffrey Sachs, Norbert Häring oder “Deutschland neutral“, aber auch “Links – deutsch, deutsch - links“ interessiert mich. Klaus von Dohnanyi und Erich Vad sollten eigentlich nicht umstritten sein, sind es aber wohl heute leider für viele sogenannte Leitmedien auch. Dass Kritik an den Corona Maßnahmen gerechtfertigt war und ist, und hier noch viel aufzuarbeiten ist, kann keiner bestreiten, der sich offen und umfassend mit dem Thema beschäftigt – von daher waren und sind die bei Ihnen veröffentlichten Bücher Teil einer wichtigen Debatte.
Auch das Einsetzen für den Frieden, jenseits der Mainstream-Narrative, ist gerade heute wichtig und richtig. Ich habe mich auch (bis 2020) als Links bezeichnet, so wie die Linken, Grünen und SPD es definieren und umsetzen. Die Entwicklungen seit 2020 haben allerdings dazu geführt, dass ich mich heute nicht mehr als Links bezeichnen würde, so wie es heute definiert und ausgelegt wird – am ehesten trifft mein Verständnis von Links noch das BSW und Alt-SPD-Granden wie Oskar Lafontaine, Günter Verheugen oder Helmut Schmidts Aussagen von früher – und das hat wenig mit dem zu tun für was Linke, Grüne und SPD heute stehen. Menschen wie Gregor Gisy haben mich verloren, dafür habe ich seiner Schwester Gabriele Gysi eine neue Autorin und “echte Linke“ gefunden.
Bleiben Sie bitte stabil und geben Sie weiterhin kritisch denkenden und vom “Mainstream“ “umstritten“ genannten Autoren eine Plattform.

Vielen Dank und hoffnungsvolle Grüße, Ernst H. (Leser einiger Ihrer Bücher, v.a. auch der “umstrittenen“)

Die sollten alle mal ihr 1984 nochmals lesen. 
Üble Bande der Gratismutigen

Lieber Markus Karsten - machen Sie einfach weiter. Es gibt nur gute und schlechte Bücher. Oder wie Jandl sagte: man sollte rinks nicht mit lechts velwechsern. 

Grüße aus Panama
KH. Mayer

Endlich zeigen Sie Rückgrat ! Danke!!

Liebe Frau S. (und Kolleginnen sowie Kollegen),

für die Weiterleitung der unten stehenden Mail, in der es um meinen Doktorvater geht, möchte ich mich herzlich bedanken und die Gelegenheit außerdem nutzen, Ihnen bzw. dem Westend Verlag meinen Dank für die gute Zusammenarbeit und den freundlichen Umgang zu sagen, die ich als Autor im Zusammenhang mit dem Buch Mit Russland und als Bearbeiter, Korrektor der verschiedenen Beiträge für das Buch Ukrainekrieg. Warum Europa eine neue Entspannungspolitik braucht (Hrsg. Sandra Kostner, Stefan Luft) erfahren habe. Ich tue dies ausdrücklich vor dem Hintergrund des derzeit in den Medien kursierenden Briefes, in dem sich Autoren von Ihrem Verlag distanzieren.Und ich möchte betonen, was auch mein Beitrag "Der Westen am Scheideweg" im Buch Mit Russland zu vermitteln sucht: Wer sich zur Demokratie und offenen Gesellschaft bekennt und verstanden hat, dass ergebnisoffene Diskurse für den Erfolg und die Identität solcher Gesellschaften unerlässlich sind, wird niemals versuchen, kritische, nicht ins eigene Weltbild passende Denkansätze und deren Vertreter zu unterdrücken. Dieses Bestreben ist in Deutschland (und nicht nur hier) leider seit einiger Zeit unverkennbar, und alle, die dies zu tun beabsichtigen, beweisen damit lediglich, dass sie keine Stützen der Demokratie und ergebnisoffener Diskurse sind, sondern letztlich womöglich sogar deren Feinde. Der Westend Verlag hingegen handelt in dieser Hinsicht absolut vorbildlich, indem er auch kritischen, vom Mainstream abweichenden Ansätzen aus verschiedenen Richtungen eine Stimme verleiht. Entscheidend sollte immer und allein sein, ob nachvollziehbare Argumente vorgebracht werden. Die öffentlichen Aussagen von Herrn Karsten haben mich sehr beeindruckt.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen W.

Guten Tag,

Sie haben wirklich ein Buch von Julian Reichelt veröffentlicht?
Jetzt werde ich darauf achten, nicht mehr bei Ihnen zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra B.

Schönen guten Tag, vor soviel Mut muss man in diesen noch schwierigen Zeiten absolut den Hut ziehen. Ich würde es gern anders formulieren, Chapeau vor soviel Rückgrat. Es ist nicht mehr tolerierbar wie freidrehende linke Ideologen das Nazi Hasssystem adaptieren.

Danke!

Man merkt wie sich das System aktuell wendet und Mut wird belohnt.
Ich hatte das Buch bis dato nicht auf dem Schirm und ich bin mir sicher die Auflage fällt nun auch höher aus.

Beste Grüße 
Lars P.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich distanziere mich  hiermit von der Neuausrichtung Ihres Verlagsprogramms. Bis vor Kurzem fand ich auf Ihrer Homepage folgendes: „Wir verstehen uns ausdrücklich als Plattform für kritische, linke Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen – ohne Anspruch auf ideologische Geschlossenheit.“ Ich stelle mit Interesse fest, dass Sie diese Passage inzwischen gestrichen haben. Ich habe „Westend“ als Ort geschätzt, an dem sehr unterschiedliche Überzeugungen aufeinanderstießen, die allerdings in aller Regel von demokratischem Geist und dem Willen nach Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse geprägt waren.  Mit der Veröffentlichung des von Pauline Voss und Julian Reichelt herausgegebenen Bandes „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ haben Sie nun das Spektrum Ihrer Veröffentlichungen bis hin zur extremen Rechten erweitert. Dieses Buch ragt nicht nur dadurch heraus, dass Sie damit Ihren Verlag den Führungspersonen eines Portals zur Verfügung stellen, das Tag für Tag große Teile des demokratischen Spektrums verunglimpft. Der Band enthält zudem Texte von Autorinnen und Autoren, deren Positionen der AfD nahestehen, einer aus meiner Sicht demokratiebedrohenden Partei. Ich erkenne ausdrücklich Ihr selbstverständliches Recht an, zu veröffentlichen, was Sie wollen, auch wenn Sie damit rechten Kulturkämpferinnen und-kämpfern eine weitere Plattform bieten.  Nur damit überschreiten Sie bei mir Rote Linien. Sie verlieren mich als Käufer  und interessierten Leser. 

Mit freundlichen Grüßen
Ernst-Ludwig I.

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Wege möchte ich Sie, angesichts der ungeheuerlichen Diffamierungen, Ihr Verlagsprogramm und Ihre Publikationspolitik betreffend, meiner ausdrücklichen Unterstützung versichern.  
Erschreckend auch hier wieder der eindimensionale,  links-identitäre, moralische Überlegenheitsgestus der empörten Autoren.

Bleiben Sie Ihren pluralistischen Prinzipien treu. Als Eigentümer einiger 'Westend '-Bücher halte ich Ihrem innovativen Verlagshaus auf jeden Fall die Treue.

Herzliche Grüße von
Ernst Michael K.


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