//„Den Kapitalismus“ gibt es nicht – Alternativen zum Neoliberalismus und seinen die Welt zerstörenden Auswirkungen
20 Sep 2019
Podiums-Diskussion

„Den Kapitalismus“ gibt es nicht – Alternativen zum Neoliberalismus und seinen die Welt zerstörenden Auswirkungen

  • 19.00
  • Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main

am 20. September 2019 veranstaltet der Westend Verlag um 19 Uhr in der Evangelischen Akademie in Frankfurt eine Podiums-Diskussion zum Thema Den Kapitalismus gibt es nicht – Alternativen zum Neoliberalismus und seinen die Welt zerstörenden Auswirkungen. Moderiert von Edith Lange (ARD-Fernsehjournalistin), diskutieren die Westend-Autor*en Ulrike Herrmann (Wirtschaftsredakteurin der taz), Heiner Flassbeck (Herausgeber von Makroskop und ehemaliger Chefvolkswirt der UNCTAD in Genf) und Moshe Zuckermann (Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv) über das Problem und die Unfähigkeit nicht nur der Linken, Alternativen zum neoliberalen Weltbild zu entwickeln oder auch nur die alternativen Konzepte aufzugreifen, die es längst gibt.

Seit über dreißig Jahren nimmt das Wohlstandgefälle stetig zu – und zwar weltweit. Für immer mehr Menschen in allen Teilen der Welt bedeutet dies heftigste Einschränkungen in sämtlichen Lebensbereichen – von Bildungs- und Gesundheitsfragen, bis hin zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Gleichzeitig lassen sich die bekannten Auswirkungen eines vom sogenannten Westen maßgeblich verursachten hemmungslosen Ressourceneinsatzes kaum anders deuten, als dass es gerade in den industrialisierten Ländern zwingend und rasch zu einem Umdenken kommen muss. Wir dürfen Ökosysteme, Kreisläufe, Flora und Fauna nicht vollkommen dem grassierenden billigen und kurzfristigen Konsumismus preisgeben und so nachfolgende Generationen in ihren Möglichkeiten die Welt zu Gestalten vollkommen einschränken. Mit beiden Komplexen eng verwoben sind kriegerische Auseinandersetzungen, die mittlerweile nur noch mühsam unter der Tarnkappe der Menschenrechte geführt werden können, tatsächlich aber den Zugang zu Ressourcen und Bodenschätzen sichern sollen – beschönigend „Geopolitik“ genannt.

Beginn der Veranstaltung ist am Freitag, 20. September 2019, um 19.00 Uhr, Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main. Eintritt: 15€ – für Studenten 12€ (unter Vorlage eines gültigen Studentenausweises). Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltungen@westendverlag.de

 

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