Über das Buch

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf und haben vergessen, warum Sie aufstehen wollten. Sie gehen an den Kühlschrank und wissen nicht mehr, wie das Ding aufgeht. Sie wollen sich eine Flasche Bier öffnen und halten die Flasche verkehrt herum. Weil Sie vergessen haben, dass in einer vollen Flasche Bier halt Bier ist. So in etwas stelle ich mir die Krankheit meines Vaters vor. Alzheimer. Obwohl mein Vater diese Krankheit hat und ich ihn jeden Tag erlebe, weiß ich nichts davon, wie es ist, Alzheimer zu haben. Ich weiß nur etwas davon, wie es ist, einen Vater zu haben, der unheilbar krank ist. Und davon schreibe ich hier. Ich schreibe darüber, wie man mit sowas zurechtkommt und wieso es manchmal auch ein Privileg sein kann, einen kranken Vater zu haben.