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Charles Wright Mills, Björn Wendt, Michael Walter, Marcus B. Klöckner

Die Machtelite

Herausgegeben von Björn Wendt, Herausgegeben von Michael Walter, Herausgegeben von Marcus B. Klöckner
Erscheinungstermin:

04.11.2019

Seitenzahl:

576

Ausstattung:

EPUB

Artikelnummer: 9783864897573

21,99 

Über das Buch

Das Standardwerk der kritischen Elitenforschung

Charles Wright Mills war einer der schillerndsten amerikanischen Intellektuellen, ein „radikaler Nomade“ und „postmoderner Cowboy“. Zusammen mit Herbert Marcuse und Frantz Fanon zählt Mills zu den wichtigsten Wegbereitern der Neuen Linken – und wurde selbst nach seinem vorzeitigen Tod 1962 von der CIA als „intellektuelle Bedrohung“ eingestuft. Generationen von Leserinnen und Lesern wurden durch Die Machtelite zu kritischem Denken animiert. In seinem bahnbrechenden Buch beschreibt Mills einen Komplex von drei fest miteinander verbundenen Macht-zentren: die militärische, wirtschaftliche und politische Elite – und kritisiert dabei bereits jene Entwicklungen, die heute als „Postdemokratie“ zusammengefasst werden. Über 60 Jahre nach Erscheinen ist sein Werk aktuell wie nie – wer sich für Elitenforschung interessiert, kommt an Mills nicht vorbei.

Der Autor / Die Autorin

Charles Wright Mills

Charles Wright Mills

Charles Wright Mills, (1916-1962), war bis zu seinem Tod Professor für Soziologie an der Columbia Universität in New York. Als Autor vieldiskutierter Bücher hat er sich in der ganzen Welt einen Namen als...
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 Björn Wendt

Björn Wendt

Björn Wendt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Münster. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie und forscht zu verschiedenen Themen der Politischen...
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 Michael Walter

Michael Walter

Dr. Michael Walter studierte Soziologie und Neuere Deutsche Literatur. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind visuelle Soziologie, Wirtschaftssoziologie sowie Hegemonie- und Machtforschung.
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 Marcus B. Klöckner

Marcus B. Klöckner

Marcus B. Klöckner studierte Soziologie, Medienwissenschaften und Amerikanistik. Herrschafts- und Medienkritik kennzeichnen seine Arbeit als Journalist und Buchautor.
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Pressestimmen

„Die Schlagkraft der Worte und die Gewalt der Analyse [ist] auch nach nunmehr 60 Jahren noch ungehemmt. Das Buch…liefert historische Erklärungsansätze für aktuelle gesellschaftliche und politische Verwerfungen in den USA und Deutschland und ist damit ein Muss für jeden politisch Interessierten, der sich für das Zusammenspiel von Markt, Macht und Medien interessiert.“
PhD Mandy Tröger, Rubikon

„Aber warum sollte man für dieses Interesse ausgerechnet ein Buch lesen, dessen Forschungsstand das Jahr 1956 ist? (…) Von mancher Zeile aus Mills Werk könnte man meinen, sie sei in diesen Tagen geschrieben worden. Zum anderen lohnt es sich aus demselben Grund Mills zu lesen, aus dem es sich auch heute noch lohnt, den großen Soziologen Max Weber oder Karl Marx zu lesen: Weil sie Grundlegendes beschrieben haben, das weit über den Tag hinaus Bedeutung hat. … Ich kann es allen empfehlen, die sich für das Thema Macht mit allen seinen verschiedenen Aspekten interessieren.“
Udo Brandes, Nachdenkseiten

„Generell wird das Thema Macht und Kapital gern ausgeblendet. Insofern mögen viele das Buch Die Machtelite, das vor über 60 Jahren in den USA erschien und jetzt wieder verlegt worden ist, wie eine Neuerscheinung lesen. Zwar bezog sich der Soziologe C. Wright Mills (1916 – 1962) in seiner Gesellschaftsanalyse auf die Realität der Eisenhower-Ära im Kalten Krieg, aber im Konkreten dürfte viel Allgemeines, Übertragbares stecken.“
Irmtraud Gutschke, Freitag

„Elite-Kritik ist gerade „in“, wobei sich ebenso gute Gründe wie platte Ressentiments ausmachen lassen. Insofern sollte man idealtypisch zwischen einer populistischen und einer sozialwissenschaftlichen Variante unterscheiden. Für die letztgenannte Blickrichtung steht ein soziologischer Klassiker, der auf dem deutschsprachigen Büchermarkt endlich wieder in einer Neuausgabe greifbar ist. Gemeint ist C. Wright Mills „Die Machtelite“ von 1956. (…) Die von Mills hervorgehobene Wirkung, die auf die Politik durch die Wirtschaft ausgeübt wird, ist noch von größerer Relevanz nicht nur in den USA geworden. Insofern sind die Fragen des sozialwissenschaftlichen Klassikers nach wie vor aktuell und seine Neuausgabe mehr als nur begrüßenswert.“
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst

„Ein unbequemer, erschreckend brisanter Klassiker. Das erweiterte und neu aufgelegte Buch Die Machtelite liest sich – trotz einiger Anachronismen – hochaktuell. Erstaunlicherweise kommen einem beim Lesen unwillkürlich die heutigen Mega-Stars und Celebrities, Topmanager, amerikanische Kongressabgeordneten, Lobbyisten und Präsidenten in den Sinn, ebenso wie steinreiche Wirtschaftsbosse oder Angehörige der sogenannten Oberschicht. Mit seiner fundamentalen Kritik am demokratischen System und seinen Strukturen belegt (…) Mills, dass der Grundstein für viele aktuelle politische Fehlentwicklungen, die nahezu täglich in den Medien zu sehen sind, offenbar bereits vor 60 Jahren gelegt wurde.“
BFS-Trendinfo. Informationen für Führungskräfte der Sozialwirtschaft, 1/20

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